Angehörige stellt die Erkrankung Demenz vor eine große Herausforderung, die oft mit Angst und Überforderung verbunden ist. Dabei steht meist eine Frage im Vordergrund: Wie kann ich die erkrankte Person unterstützen, um ihr das Leben zu erleichtern? Aufgrund der steigenden Lebenserwartung nimmt die Zahl der an Demenz Erkrankten auch bei uns stetig zu – und damit auch die Zahl derer, die sich um sie kümmern. Vielen fällt es schwer, den Alltag zu meistern, Betroffene zu integrieren und zu pflegen – und dabei gleichzeitig zuzusehen, wie eine geliebte Person Stück für Stück verloren geht. Trotzdem möchten sie ihnen den Alltag, so gut es geht, erleichtern.
Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen fand das traditionelle Sommerfest des Nachbarschaftsvereins Fuldatal am ersten Donnerstag des Monats Juli im Fulda-Freizeitzentrum in Knickhagen statt. Zahlreiche Mitglieder und Gäste folgten der Einladung und genossen einen abwechslungsreichen Nachmittag in geselliger Atmosphäre.
Der Vorsitzende Michael Thöne begrüßte die Anwesenden herzlich und zeigte sich erfreut über die Resonanz. Besonders willkommen war auch das milde Wetter, das einen angenehmen Kontrast zu den hochsommerlichen Temperaturen der Vorwoche und des letztjährigen Sommerfestes bildete. Mit den Worten „Lassen Sie sich verzaubern!“ eröffnete er den gemeinsamen Nachmittag und stimmte die Gäste auf das bevorstehende Programm ein.
Im gut gefüllten FuldaTalerForum in Fuldatal-Ihringshausen wurde am Nachmittag des Frühlingsanfangs (21. März) Theaterfreunden ein ebenso unterhaltsames wie gelungenes Erlebnis geboten: Das Ensemble der Kulissenschieber präsentierte die spritzige Kriminalkomödie „Guns ’n’ Nuns“ – und traf damit genau ins Schwarze. Der Eintritt war frei, doch die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zeigten sich überaus spendabel. Die gesammelten Spenden kommen dem Nachbarschaftsverein Fuldatal zugute, der gemeinsam mit den Kulissenschiebern zu diesem besonderen Theaternachmittag eingeladen hatte.
Hier eine kleine Bilderauswahl, die die besondere Atmosphäre dieses gelungenen Nachmittags noch einmal in Eindrücken festhält.
Auf große Resonanz stieß die offene Informationsveranstaltung zum Thema „Gesunde Ernährung im Alter – was tut mir gut?“, zu der der Seniorenbeirat sowie der Nachbarschaftsverein Fuldatal Mitte März eingeladen hatten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Fuldatals Bürgermeister Tore Florin, nutzten die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Referentin Brigitte Ringeler-Leipholz in Aktion
Auf Einladung des Seniorenbeirats und des Nachbarschaftsvereins Fuldatal hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger in der vorletzten Januarwoche die Gelegenheit, sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen, das viele Menschen bewegt: dem seelischen Wohlergehen im Alter. Die gut besuchte Informationsveranstaltung bot wertvolle Impulse, praxisnahe Anregungen und Raum für Austausch in angenehmer Atmosphäre.
Als Referentin konnte die Psychologin und Therapeutin Cordula Schmidt gewonnen werden, die den Teilnehmenden auf verständliche und zugleich fundierte Weise wissenschaftlich belegte, alltagstaugliche Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit im Seniorenalter näherbrachte. Mit viel Einfühlungsvermögen und Fachkompetenz zeigte sie auf, wie sich seelische Stabilität und Lebensqualität auch und gerade im höheren Lebensalter aktiv stärken lassen.
Natürlich war der Nachbarschaftsverein Fuldatal beim traditionellen Neujahrskonzert der Musikschule Chroma in der Mehrzweckhalle in Vellmar-Frommershausen wieder mit von der Partie.
Die Louis Spohr-Sinfonietta unter der Leitung von Lore Schrettner begeisterte die zahlreichen Gäste auf ein Neues mit virtuos dargebotenen Stücken, voller temperamentvoller Hingabe, aber auch gefühlvoll und besinnlich.
Die Louis Spohr-Sinfonietta unter der Leitung von Lore Schrettner (Bildmitte)
Das breit gefächerte Repertoire umfasste dieses Mal unter anderem Stücke von Robert Stolz, wie den UNO-Marsch sowie – mit flanierenden Skifahrenden, angesichts der im Februar stattfindenden XXV. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo – den Olympia-Marsch, mit Josef Strauss‘ Polka Op. 179 gab es einen Einblick ins Schlaraffenland einschließlich dem Obst, was zwar niemandem vom Baum in den Mund fiel aber von netten Menschen angeboten wurde, mit Franz Lehár ging es per Foxtrott ins Maxim, mit Johann Strauss‘ (Sohn) Walzer Op. 136 wurde schließlich allen Kunstschaffenden gehuldigt. Weitere kraftvolle Weisen, wie der Hessenmarsch von Karl Pernklau sowie der Automobil-Marsch von Leo Fall - inklusive Ehrenrunde einer Isetta mit E-Antrieb – folgten. Geradezu majestätisch erklangen Auszüge aus dem Musical „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Weber.
Michael Tsurugi Leitner mit seiner Solovioline (Bildmitte)
Der Nachbarschaftsverein bringt „Senioren in Bewegung“ – Training für eine sichere Mobilität im Alltag
Einmal wöchentlich am Donnerstag treffen sich aktive Seniorinnen und Senioren im Fuldataler Forum, um sich mithilfe einer im Seniorensport erfahrenen Sportlehrerin für ihren Alltag in Form zu bringen.
So trainieren sie am Anfang zur Musik der 60er ihre Orientierung, ihr Gedächtnis und Multitasking Fähigkeiten, indem nicht nur rhythmisch gelaufen wird, sondern indem Zusatzaufgaben (Bälle zuwerfen, einem Partner wie ein Schatten zu folgen, Übungen zu Zahlen erledigen o.ä.) zu bewältigen sind.
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